HS PF verleiht Perspektiven- und Lehrpreis sowie Forschungspreise

Le prix “Research Excellence Award” a été décerné au Pr Guy Fournier. Il fait partie de l’équipe de direction du projet AVENUE, qui intègre des minibus autonomes dans le système de transport en commun de différentes villes dans un vaste essai sur le terrain et fait avancer les solutions techniques.

The “Research Excellence Award” was awarded to Pr Guy Fournier. He is part of the management team of the AVENUE project, which integrates autonomous minibuses into the public transport system of different cities in a large field trial and advances technical solutions.

Den Research Excellence Award des IAF in der Kategorie Professoren nahmen zwei Personen entgegen. Zum einen wurde Professor Dr. Guy Fournier aus dem Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen (WI) ausgezeichnet. „Guy wechselte vor mehr als zehn Jahren nach Pforzheim, wo er die Internationalisierung des Bereichs WI und der Fakultät für Technik maßgeblich vorangetrieben hat. Seine internationale Vernetzung ist essentiell für seine Forschung, in der ihn insbesondere die nachhaltige Mobilität umtreibt. Er unterstützt europaweit Kommunen in Energie- und Mobilitätsfragen“, so Laudator Dr. Tobias Viere, Professor für Energie- und Stoffstromanalyse. Eine herausragende Leistung in diesem Bereich ist die erfolgreiche Akquise eines EU-Vorhabens mit einem Gesamtvolumen von 20 Mio. Euro und 16 Partnern aus sieben Ländern. Guy Fournier gehört zum Führungskreis des Projekts AVENUE, das in einem großen Feldversuch autonome Minibusse in den ÖPNV verschiedener Städte integriert und technische Lösungen vorantreibt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen die Basis für Empfehlungen über die weitere Entwicklung des Transports für Regierungen und Städte in Europa sein.

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Autonomes Fahren: EU finanziert größten Feldversuch autonomer Minibusse

Artikel in Hochschule Pforzheim

Die Forschergruppe von AVENUE – Autonomous Vehicles to Evolve to a New Urban Experience – verfolgt einen Ansatz, der vielversprechend ist: Flotten von autonomen Kleinbussen vom Projektpartner Navya sollen in Gebieten mit geringer bis mittlerer Nachfrage in vier europäischen Städten – Genf, Lyon, Kopenhagen und Luxemburg – sowie später in zwei weiteren Städten betrieben werden. Die Vision: Diese Busse sollen in Zukunft nicht einfach in den bereits bestehenden vorterminierten Nahverkehrsfahrplan eingefügt wurden, sondern in Form einer „Mobility Cloud“ intelligent und flexibel auf die Mobilitätsbedürfnisse der Stadt und ihrer Bewohner reagieren. Die angestrebte Lösung ermöglicht sicheren, effizienten, umweltfreundlichen Nahverkehr, der die Mobilitätsansprüche der urbanen Bevölkerung erfüllt und individuelle Transporte von A nach B genau dann anbietet, wenn diese gebraucht werden. Modernste Technologien und Kommunikationskonzepte kommen zum Einsatz, um die Vision des Teams Wirklichkeit werden zu lassen. Die Hochschule Pforzheim trägt ihren Teil zum Erfolg durch die wissenschaftliche Analyse der im Rahmen der Pilotprojekte auftretenden ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen bei. Darüber hinaus ist Professor Dr. Guy Fournier verantwortlich für das Qualitätsmanagement innerhalb der multinational aufgestellten Forschergruppe. Siemens als deutscher Industriepartner wird für das User Experience Design und die Barrierefreiheit verantwortlich zeichnen. Innovative Lösungen für alle Nutzer einschließlich Personen mit eingeschränkter Mobilität, wie etwa ältere oder Menschen mit Behinderungen müssen berücksichtigt werden. Aber auch die sozialen Auswirkungen autonomer Verkehrsdienste werden analysiert, um den autonomen öffentlichen Nahverkehr ihn praxisgerecht und für die Bedürfnisse der Gesellschaft zu entwickeln.

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